Pendeln zwischen DE und CH...

...und diverses erledigen

01.04. - ??? August 2014

 

Sooooseli  es ist nun der 14. August und ich will versuchen, die letzten Monate in ein paar „wenigen“ Sätzen zusammen zu fassen…;-)

 

Seit dem 08.08. sitzen wir nun für ca. 2 Mte. in Muttenz, BL, bei Willi in der Wohnung – aber der Reihe nach…

 

Am 01.04. fahren wir also von unserer „genialen“ Unterkunft los.

Frühstück gibt‘s bei EDEKA gleich um die Ecke und dazu ein kleiner, kurzer Einkauf.

 

Es ist gerade Spargelzeit und wir finden an einem Strassenstand den ersten feldfrischen weissen Spargel – seit Jahren endlich wieder einmal - wir haben uns sehr darauf gefreut. In USA gibt es bloss den Grünen, als Gemüse, was ja auch gut schmeckt, zumal wenn man ihn gebraten und nicht in Salzwasser gekocht, zubereitet. Uns ist er aber mittlerweile ziemlich verleidet.

Nun essen wir die weisse Stangen genüsslich, bis wir auch die über haben – erfahrungsgemäss dauert das aber auch nicht allzu lange ;-)

 

Die Fahrt führt uns dann den Neckar entlang durch hübsche Gegenden mit Obstbäumen die in vollem Blust sehen – mehrheitlich Kirschen. Ein toller Anblick – duftige Blütenwolken und strahlend blauer Himmel, wohin das Auge schaut. Frühlingsblumen, Osterglocken, Tulpen. Wir sind zur schönsten Jahreszeit angekommen – wenn schon, denn schon…

Und auch Erdbeeren gibt es bereits…

Gegen Abend kommen wir dann in unserem Zielort an: Bingen bei Sigmaringen – in der FeWo der Familie Bantle haben wir uns für die nächsten ca. 3 Mte. einquartiert - Hier - schaut selbst: bantlesferienwohnung

Die Wohnung ist gut ausgestattet und ich finde Dinge, die ich in den vergangenen 4 Jahren ab und an vermisst habe: Geschirrspüler, MW, Waschmaschine, für wieder mal „blütenreine“ Wäsche ;-)

Und ein Backofen, der wirklich bäckt und nicht bloss Kuchen „kocht“, wie unserer…

Na ja, vielleicht kommt „Kuchen“ ursprünglich ja auch irgendwie von „kochen“…

 

Auf dem schönen, grossen Sitzplatz unter dem Apfel- und den Kirschbäumen gibt’s Frühstück, sobald das Wetter es nur einigermassen zulässt. Umgeben von Osterglocken, Tulpen, Millionen von Gänseblümchen…

Auch dürfen wir vom Kräutergarten schnabulieren und unseren sonst so ziemlich langweiligen Salat aus dem Kaufhaus mit frischen Geschmäckern aufmotzen…

 

Zwischendurch fahren wir immer mal in die Schweiz um ein paar Freunde zu besuchen und um einige Zahnarzt- und Arztbesuche zu absolvieren, was für mich nicht eben toll herauskommt, lande ich doch umgehend im Spital für eine Knochenmarkspunktion, da ich offenbar schlechte Blutwerte aufweise. Aha - daher immer mal wieder die Bemerkung - Dr. Ricardo in MX, Dr. Stewart in Langley und zuletzt Dr. Yee im San Ramon Hospital: you got an Anemia…

Bloss hat man mir bisher nicht sagen können, woher die kommt – jetzt weiss ich es…:-(

 

Wir pendeln hin und her und warten, bis wir das OK bekommen, dass wir unser Fahrzeug endlich im Hafen von Hamburg abholen können…

Ursprünglich sollte es mal der 15.04. werden aber wir haben immer wieder erfahren müssen, dass es wetter- und auch frachtbedingte Verzögerungen gibt.

Dann war’s der 23. In HAM, dann wieder der 19./20., abholbereit in Antwerpen, weil das Schiff noch mehr Zeit verloren hat. Das konnten nun wir wiederum nicht einrichten, da der Vermieter unseres PKW keinen Standort in Belgien hat. Schliesslich wurde unser Fahrzeug in Antwerpen umgeladen, und für den 26.04 in HAM avisiert – Abholung 29.04.

Wir machen uns also am 25. auf und fahren gemütlich durch deutsches „Hinterland“ nach Hamburg. Das Wetter verhält sich einigermassen reisefreundlich und wir geniessen den Ausflug durch schöne Landschaften. Ach ja - beim „Windbeutel-König“, an der Okertalsperre, wo wir zufällig vorbei kommen, erfährt unsere Reise einen kleinen Höhepunkt – bei einem Riesen-Windbeutel ;-)

Nach insgesamt ein paar Tagesetappen erreichen wir schliesslich HAM, übernachten ein letztes Mal in einem Hotel und geben am folgenden Tag unseren Mietwagen in HAM am Airport zurück.

Obwohl wir die Mietdauer und den Abgabeort ein paarmal verschieben/ändern mussten, hat mit billiger-mietwagen alles bestens geklappt und wir empfehlen diesen Broker gerne weiter.

 

Vom Airport geht es mit all unserem Bagage mittels S-Bahn, Bus und per pedes zum Gresham Carat Hotel Hamburg, das wir im Voraus reserviert hatten. Kein spektakuläres Hotel aber sauber, ein bisschen in einem „speziellen“ Quartier (Balkan), mehr oder weniger direkt am Hafen.

Für HAM war der Preis von €127.00/Zimmer inkl. Frühstück für uns ok.

Das Hotel eignet sich bestens, wenn man z.B. wie wir, ohne Auto unterwegs ist, wegen z.B. Abholung des WoMos. Man kann den Terminal, wo wir unseren „Mogge“ abholen sollen, bequem innerhalb von 10 Min zu Fuss erreichen und braucht nicht noch teure Taxis etc.

 

Am 29. gehen wir also zu Fuss zur

UNIKAI Lagerei- und Speditionsgesellschaft mbH ,Dessauer Str. 10 - Shed/Schuppen 48 - 20457 Hamburg

Das Gebäude ist bereits von weitem zu sehen und wir erinnern uns auch noch daran von vor 4 Jahren..

 

Im Warteraum müssen wir zuerst wieder eine Nummer lösen und dann im 1. Stock am Schalter antraben.

Ja, Sie können das Fahrzeug aber erst ab morgen abholen, hat man Ihnen das nicht mitgeteilt ? Das Schiff ist eben erst heute angekommen – Hä – ich hör‘ wohl nicht recht – nein hat man nicht und uns hat man gesagt ab 28. könnten wir unseren Camper haben und heute ist der 29. ???

Wir sind nun extra jetzt erst her gekommen und wollen nicht noch einen Tag länger hier bleiben…

Die Dame am Schalter bemüht sich sehr und schickt uns auf eine Sightseeing-Tour, derweil sie versucht, unser „Haus“ aus dem Hafen zu bekommen. Wir sollen doch so gegen 17:00 nochmals anrufen.

Also machen wir das Beste draus, nehmen Bus und Bahn und fahren zu den Landungsbrücken. Eine Rundfahrt auf der Alster lässt die Zeit verfliegen. Ein anschliessender Spaziergang und in paar zufällig ausgewählte Fähr-Touren spöter, rufe ich um 17:00 nochmal bei „ACL“ an und die Dame bestätigt uns, wir könnten unser Fahrzeug um ca. 18:00 abholen.

Jetzt aber rasch zurück und schon kurze Zeit spätere stehen wir wieder dort im Büro, bekommen die Papiere ausgehändigt und so kann ich endlich unseren „Mogge“ um ca. 18:30 unbeschadet und wohlbehalten aus dem Hafen holen.

Nun noch rasch die mitgebrachte neue CH-Nummer montieren und wir sind wieder ganz offiziell und legal auf Europas Strassen unterwegs.

Die Dame vertraut uns – kann sie ja wohl auch, da all unser Gepäck, so quasi als „Pfand“, bei ihr im Büro steht. Wir müssen mit den Spedi-Papieren ganz alleine noch rasch zum Zoll – die offizielle Einfuhr nach DE bestätigen lassen. Das Fahrzeug zeigen. Man will dort gerade mal gar nichts wissen, vielleicht auch weil wir CH sind – ein kurzer Schwatz mit dem Zöllner wegen woher, wohin, wie lange seid ihr unterwegs gewesen, oh toll und sehr interessant - und man hat uns durchgewunken.

Danach nochmals zur Spedi, die Zollpapiere abgeben, unseren Plunder abholen und der netten Dame, die sich für uns ein Bein ausgerissen hat, als kleines Dankeschön ein Päckchen Mozartkugeln überreichen – das Einzige, was ich gerade zur Hand habe.

Schliesslich und endlich lief für uns doch noch alles recht „easy“.

 

Mittlerweile ist es aber 20:00 geworden – zum Wohnmobilhafen „Grünen Deich“ wollen wir aber nicht und so fahren wir etwas aus dem Stadtbereich raus und nach Egestorf, ein netter, kleiner Ort in der Lüneburger Heide, mit noch mit Riet gedeckten Fachwerkhäusern. In einem Restaurant gibt es noch etwas zu essen und auf dem grossen PP beim Freibad ein Übernachtungsplätzchen.

 

Am nächsten Morgen versorgen wir uns in der Dorfmetzgerei mit hausgemachten Spezialitäten und einem Gigot von der Heidschnucke ;-)

 

In Winsen a.d. Aller dürfen wir auf dem PP beim Hallenbad stehen. Zum Dank dafür besuchen wir am nächsten Morgen das Bad auf ein paar Crawl-Züge und eine erfrischende Dusche.

 

In Hünfeld gibt es einen etwas versteckten WoMo-Stellplatz für die nächste Nacht und auf dem letzten Teilstück führt uns ein Abstecher nach Wertheim, wo wir als absolute Aliens auf dem riesigen EXPOCAMP“-Gelände stehen. Gleich gegenüber ist das „Wertheim Village“, eine ebenso riesige Outlet Mall wo man shopt bis man dropt. Ich möchte lediglich ein paar Birkis – meine alten fallen auseinander. Aber in meiner Grösse gibt es nichts mehr – alles ausverkauft :-(

Also lassen wir es mit einem durchschnittlichen Hamburger-Nachtmahl gut sein und hauen uns aufs Ohr.

 

Am 02.05. schliesslich erreichen wir dann wieder Bingen – der Kreis hat sich geschlossen.

 

Nun heisst es, das ganze Fahrzeug ausräumen. Wir haben uns in Wetzikon bei der Brocki Umzugskartons besorgt und diese werden nun successive gefüllt und alles in die FeWo gekarrt.

Schliesslich stapeln sich in Gang, Küche und Schlafzimmer die Schachteln. Wir wohnen also wörtlich in einem verschachtelten Haus.

 

Wir stellen unseren „Mogge“ zu Frank und harren der Dinge, die nun kommen sollen.

 

While waiting geht es noch ein paar Mal in die CH. Erich bekommt einen Termin in der Rennbahnklinik. Am 06.08. soll die Knöchel-OP erfolgen. Am 28.07. ist das Vorgespräch mit dem Anästhesisten.

Bei mir stellt sich heraus, dass ich mir einen Bruch, also eine Hernie zugezogen habe. Ich vermute stark, von der Gallenblasen-OP her. Der Arzt hat ja gesagt, es wäre ein grosser Stein gewesen und er hätte ihn fast nicht heraus bekommen. Vermutlich wurde bei dem „Gezerre“ irgendetwas geschädigt, das sich nun als Hernie herausstellt und das muss nachoperiert werden - na toll - amerikanische Wertarbeit à la "hau ruck" - so nach dem Motto: zuerst schiessen, dann fragen.

 

Solchermassen beruhigt beginnt für uns jetzt halt die Warterei, bis das Fahrzeug fertig ist.

Derweil wir das Chassis für ein paar Tage nach Schwäbisch Hall zu der Fa. Deschler bringen, kann Frank am Rest arbeiten.

Wir möchten unseren Motor optimieren lassen und schliesslich bringen wir ihn von ursprünglich 165 PS auf 231 PS und das Drehmoment von 532 auf 719 Nm – oh what a difference.

Das Abholen verbinden wir mit einem Treffen mit Bärbel und Joachim, die eben auch gerade hier drüben weilen.

Wir haben uns sehr gefreut, Euch so ganz unerwartet in „heimatlichen Gefilden“ anzutreffen ;-)

Es hat uns die Erinnerung an SMA wieder ein bisschen näher gebracht.

Als krönenden Abschluss dieses Tages bringt uns unser „aufgemotzter“ Mogge ohne Röcheln, Stottern und Stöhnen nach Bingen zurück – er läuft jetzt wie der Teufel ;-)

Frank bringt ihn dann noch in die Garage nach Laiz für allgemeine Servicearbeiten, Presser checken und revidieren, Lenkunterstützung revidieren, Betriebsflüssigkeiten wechseln, Bremsen und Kupplung kontrollieren und revidieren und was sonst noch so alles anfällt nach so langer Zeit unterwegs.

 

Leider kann uns Frank nie einen Termin für die Fertigstellung angeben und auch keinerlei Angaben zu den Kosten machen, da er uns zwischen seine anderen Projekte schieben muss und so wird die Zeit für uns immer knapper.

Wir haben das Glück, dass wir die Mietdauer für die FeWo bis allerspätestens zum 19.07. erstrecken können. Das Auto bräuchten wir aber ein paar Tage vorher schon, da ich alles gründlich reinigen will und dann benötigen wir auch noch 2 - 3 Tage fürs Wiedereinräumen.

Wir bekommen ihn dann schliesslich am 16.07. abends, was uns arg in Teufelsküche bringt.

Danke an Familie Bantle, die uns noch bis Sonntag in der Wohnung „duldet“ ;-)

So werden wir auf den allerletzten Drücker fertig und auch wir sind von dem Gehetze fix und foxi.

Am Mo. müssen wir dann noch unser bei Frank zwischengelagertes „Ersatzteilgut“ wieder einräumen und am Di. geht es mit Frank zum Zollamt in Albstadt – Fahrzeug wieder abmelden.

 

Es ist heiss und wir sind bachnass und begeben uns daher zuerst einmal in Albstadt ins Erlebnisbad „Badkap“ auf ein wenig Erfrischung.

Um 18:00 h haben wir uns noch einmal mit unseren FeWo-Vermietern zu einem Abschieds-Imbiss verabredet.

Liebe Ursula, lieber Michael, wir danken Euch ganz herzlich für Eure Gastfreundschaft und für Eure Geduld mit uns und natürlich auch für die herrlichen Sauerkirschen, die ich frisch von den Bäumen pflücken durfte. Ich werde an Euch denken, wenn es Kirschen-Konfitüre zum Frühstück gibt ;-)

 

Nachdem wir noch einmal bei ihnen auf dem Kehrplatz übernachten durften, machen wir uns schliesslich um die Mittagszeit auf „nach Hause“.

 

Am Zoll gibt es einen längeren Aufenthalt, weil wir allfällig verbaute Neuteile am Fahrzeug nicht im Detail ausweisen können, da wir lediglich über eine recht pauschal abgefasste Rechnung verfügen. Wir können die Verzollung deshalb nicht selber durchführen und müssen einen Spediteur einschalten.

Aber schliesslich sind wir dann auch mit Hängen und Würgen durch.

 

Die folgenden 2 Nächte verbringen wir in Uster, hinter dem Schiesstand, da gibt es wunderbar viel Platz und keiner stört uns und wir können unseren Arztterminen nachgehen.

Für eine weitere Übernachtung stehen wir auf dem PP beim Hallenbad – auch das – kein Problem.

 

Am 26.07. dislozieren wir nach Aesch, Besuch with my sister und übernachten hinter dem Sportplatz beim Pferde-Springplatz – kein Problem.

 

Dann 3 Nächte auf dem Campingplatz „Waldhort“ in Reinach. Der Platz ist zwar relativ teuer aber wir bekommen den „Mobility Ticket – Gästepass“ für Bus/Bahn und Tram in der ganzen Region. Wenn jemand das ausnutzen kann, macht er die Kosten um einiges wett. Eine ganz tolle Geste von baselland-tourismus

 

Für den 01. August sind wir bei Tanja, Jürg, Gaby und Andy in Schindellegi eingeladen – mit Überraschung, wie Gaby schon mal im Juli angedeutet hatte.

 

Wir kommen mit ein ganz klein wenig Verspätung bei ihnen an, weil wir auf der Autobahn von einem hupenden und wild herumfuchtelnden „Chausson“ ausgebremst werden – Franz, Pia, und die boys Jan und Ramon – kennen wir ja aus Newfoundland - kommen von ihren Ferien zurück, überholen uns stinkefrech und fordern uns blinkend auf, die nächste Raststätte aufzusuchen, was uns zu einem Schwatz veranlasst ;-)

 

Und bei Tanjajürggabyandy muss ich wirklich 2mal kucken – nein, das kann nicht sein – oder doch  - nööö nicht möglich, die kennen sich doch gar nicht – ja doch, kennen sich schon, aus Spanien – Auf dem PP uns gegenüber steht der „Dalanuma“, bloss haben wir da gar nicht hin gekuckt und nun sitzen sie da - Paul und Elsbeth und wir kucken ganz verdutzt und freuen uns riesig, sie nach über  3 Jahren wieder zu sehen. Sie waren unsere erste CH-Begegnung bei unserem ersten Besuch in SMA. Es bestätigt sich wieder einmal – die Welt ist ein Dorf…

Und so verbringen wir einen angeregten 1.August mit Logenplätzen mit Blick über das Zürichmeer mit ringsum wunderschönen Feuerwerken.

 

Paul und Elsbeth: Versprochen wir melden uns die Tage bei Euch…

 

Am 2ten geht es dann wieder definitiv zurück – für 1 Nacht nochmals nach Aesch hinter den Sportplatz. Es finden gerade U19-Spiele statt und dementsprechend gibt es im „Q-Stall“ etwas zu futtern – es herrscht Festplatzstimmung.

Gestört werden wir auch heute nicht.

 

Dann wieder nach Reinach auf den „Waldhort“ Camping.

Am 04. fahren wir schon mal mit einer ersten Fuhre zu Willi und anschliessend sind wir noch bei Susi und Urs eingeladen – auch wieder zum ersten Mal seit 4 Jahren.

 

Es gibt noch ein paar Dinge zu erledigen, bevor Erich am 06. ins Spital eintritt und ich auf den 08. nach Muttenz disloziere – in die Wohnung von Willi.

 

06.08. Erich hat noch etwas Galgenfrist, er muss nicht schon um 06:00 im Spital sein, 09:00 reicht auch noch. Ich begleite ihn noch im Taxi und dann geht es für ihn ab aufs Zimmer und in die Vorbereitung.

Zwecks Zerstreuung nehme ich mein Super-Allround-Bahn-Tram-Bus-Ticket und fahre mit dem Bus nach Muttenz zum Bahnhof, mit der Bahn nach Pratteln, mit dem Bus zum „Interio“. Fruscht – es gibt nicht einmal eine Cafeteria in dem Laden – in Dübendorf gibt es Kaffi und Sandwiches – und i ha no kei z‘Morge ghaaa :-(((

Ich muss zum „Migrolino“/Tankstelle laufen und da gibt es wenigstens es Gipfeli und beim „Interio“ denn doch einen Kaffee.

 

Auf dem Rückweg, schwer beladen, schaue ich noch bei Erich vorbei. Die OP ist noch in vollem Gange. Er ist offenbar später dran gekommen, als ursprünglich geplant.

Aber ich kann auf ihn warten und darf dann in den Aufwachraum zu ihm. Wie’s aussieht, ist alles gut gegangen.

 

Mit meinem Bagage finde ich dann wieder den Weg zurück zu „meinem“ Camping – mit Bus ab „Pantheon“ – St. Jakob – Dreispitz – in 11er nach Reinach „Landhof“.

Es geht – man muss sich bloss organisieren und wissen wo‘s lang geht und das geht bei mir wirklich erstaunlich gut, nach 4 Jahren Nordamerika und zuvor 14 Jahren Uster und nie mehr Basel ;-)

 

Am nächsten NM mache ich mich wieder auf den Weg ins Spital mit Tram – Bus und einem Zwischenhalt bei „Manor“ ;-)

Und nach dem Besuch – Erich ist noch etwas schlappi und ich will nicht lange bleiben – „muss“ ich noch zu IKEA, Möbel Pfister und sonstige stores zwecks „schneuggen“ – 4jahres-Nachholbedarf  ;-)

 

Am 08. gibt’s für mich nochmals Stress - ich ziehe alleine um in Willis Wohnung. Glücklicherweise und zufällig gibt es vor dem Haus genug Parkraum und ich kann unser grosses Vehikel bequem abstellen und step by step alles ins Haus bugsieren – so nun noch mit dem Auto auf den mir von der Gemeinde zugesagten PP hinter dem „Mittenza“ und ich kann endlich die Füsse hochlegen – ufffffffff – geschafft.

 

Von Erich bekomme ich Beschied, dass er am 10. das Spital verlassen darf und so hole ich ihn zu Fuss ab – ca. 500 m und wir nehmen für den Rückweg ein Taxi. So wird es nun zukünftig eine Weile weiter gehen, wenn er in die Physio muss…

 

Bis ca. Ende September werden wir nun also hier „hausen“…