Brunswick, GA - SQ25 von JFK nach FRA/Nauheim

Strecke

01.03.2014 Brunswick, GA, „Golden Isles“ RV Park – Savannah, „Skidaway Island State Park”

 

Zum Frühstück gibt es zuerst eine angenehm warme Dusche im angenehm geheizten Sanitär-Gebäude und um 11:15 sind wir unterwegs.

Wir wollen uns ein schönes Plätzchen suchen, zum „käffele“.

 

Erich schlägt erst die Richtung nach „Jekyll Island“ ein, das ist ein State Park und dort wollen sie schon nur zum Parkieren für „oversize“ Vehicles – und unter diese Kategorie fallen wir natürlich – 10 USD.

Nee danke – wir finden sicher was „günstigeres“…

Und wirklich – an der „17“, die durch Brunswick führt, gibt es einen nett gelegenen Stadtpark mit Blick auf die „Marsh“ mit Wasservögeln. Wir sehen ein paar Kormorane einen weissen Pelikan, Reiher etc. und wir haben gegen Möwen „anzukämpfen“, die als Horde einfallen, sobald sie nur bemerkt haben, dass wir einen der Picnic-Tische belegen – aber von UNS gibt's nix – don’t feed the wildlife.

Ausserdem vertilgen wir unsere wunderbar aufgegangenen Croissants und Pains au Chocolat von „Trader Joe’s“ schon lieber selber…. ;-)

 

Wir folgen dann weiter der „17“ wie schon im Oktober 2012, bloss in umgekehrter Richtung…

Und an einer Ecke, wo wir zu einem Seafood Pier abbiegen wollen, meinen Erich und ich wie aus einem Munde:  Hier stand doch der mit den Shrimps – rechts rein und  - der steht immer noch hier. Na ja, heute ist es ein gelbes Fahrzeug, im Oktober war es grün und der Typ ist ein anderer – dementsprechend sind die Shrimps auch „andere“ – wie wir beim Nachtessen betrübt feststellen müssen…

Glücklicherweise haben wir zuvor schon eineinhalb Pfund gekauft aber zu einem teureren Preis. Das werden wir aber auch beim Nachtessen feststellen, dass diese um Welten besser sind.

 

Savannah erreichen wir so gegen 17:00 und fahren zum „Skidaway Island State Park“, wo wir als Seniors 20% Rabatt bekommen und trotzdem noch 32.00 USD abdrücken dürfen – den „PA-RV-Park“ von gestern bekamen wir für 17.00.

Fazit – also auch hier in GA sind die State Parks unverschämt teuer – gut, es gibt wenigstens Elektrisch, Wasser und Duschen. Zum Vergleich: in Kalifornien gibt es meistens gar nichts von alledem aber zum gleichen oder sogar höheren Tarif.

 

Nun hocken wir zuerst einmal draussen auf dem Bänklein und pulen ca. 2.5 kg Shrimps und der Unterschied ist markant: die zuerst gekauften sind schön und die anderen sind teilweise zerfleddert und in unterschiedlichen Grössen, auch sind sie irgendwie „labberig“.

Die „guten“ gibt es gleich zum Nachtessen „à la Alfredo“ – na ja, nicht so „maschtig“ – ich habe bloss „Sour Cream“ – und sie sind schön knackig.

 

Die anderen „sautiere“ ich hälftig in etwas Butter, für morgen – sie sind fast geschmackslos und ich muss nachsalzen und wie sie gar sind, sind sie noch halb so gross und schwimmen im Wasser – ich bin der Überzeugung, die waren nicht frisch sondern vorher tiefgefroren – und das ist meiner Meinung nach eine „Sauerei“ – hier am Meer…

Den 2ten Teil davon blanchiere ich nur noch in Salzwasser – mal sehen, was wir daraus machen.

 

Nachtrag, 03.03.: Haben alle weggeschmissen - irgendwie haben sie "komisch" geschmeckt und auch die Konsistenz war wie Watte - zum Reinbeissen: ibäähpfui - wir wollten uns damit nicht noch irgendwas reinziehen (und von Arztbesuchen haben wir mittlerweile auch genug) und zahlen wieder mal Lehrgeld...

 

Aaalso: jene von dem jüngeren Typen mit dem grünen Auto von vor 1 ½ Jahren waren bedeutend besser – na ja, der Verkäufer war ja auch ein knackiger Junger und heute war‘s ein „lätschiger“ Alter…

 

Ach jaaaaaaaaaa – und die „No see-ums“ sind auch wieder back – Hallelujaaaa…… und schon zwickt und juckt und beisst es einem wieder am ganzen Körper und vor allem im Skalp…

 

Nun – bis in ein „paar Tagen“ werden mich wieder die „Schnoogge“ in der Schweiz begrüssen und sich an meinem Blute laben…

 

Hier findet Ihr den Übernachtungsplatz.

 

 

 

02.03.2014 Savannah, „Skidaway Island State Park” – Beaufort, SC, Wal*Mart

 

Und der ganze Skalp juckt höllisch – schlafen ist ziemlich mühsam. Leider bin ich irgendwie zu faul, um aufzustehen, um ein Antihistamin einzuwerfen – selber Schuld…

 

Das hole ich aber am Morgen nach und innert kurzer Zeit bin ich zumindest den Juckreiz los.

 

Soweit mal das wichtigste des heutigen Tages…


Ach jaaaa – gewaschen haben wir heute noch – wie die Wilden…

 

Die Fahrt nach Beaufort und auf den Wal*Mart PP, auch auf dem haben wir schon im 2012 übernachtet, verläuft zügig, und unspektakulär, um nicht zu sagen langweilig…

 

Hier findet Ihr den Übernachtungsplatz.

 

 

 

03.03.2014 Beaufort, SC, Wal*Mart – Charleston, SC, SAM’s

 

Es ist bedeckt und ziemlich schwül-warm.

Geschlafen haben wir beide nicht sehr gut, obwohl es recht ruhig war. Eventuell machen uns die Wetterkapriolen zu schaffen ?

Hier ist es jetzt noch warm aber es ist ein erneuter Kälteeinbruch mit bis zu 20°C Temperaturunterschied angekündigt.

 

Wir folgen weiter der „17“ – weiterhin links und rechts zumeist Nadelwald, der bewirtschaftet wir – hinter der ersten Baumreihe ist vielfach Kahlschlag zu sichten…

 

Zur Abwechslung genehmigen wir uns einen Einkaufsbummel in einem der „Tanger Outlets“ – Erich möchte eigentlich eine winddichte Jacke, findet aber keine und ich komme dafür mit 2 Paar „Merrell“ Schuhen raus…das nenne ich Gerechtigkeit ;-)

Und während ich mir meine „Pantöffelchen“ aussuche, kübelt es über unseren Köpfen gnadenlos und wirklich wie aus Kübeln…

Wir sind glücklich hier im „Schärme“ zu sein, da wir aber sonst nicht finden, was wir suchen, hangeln wir uns zum nächsten SAM’s/Wal*Mart, gleich beim Factory Outlet um die Ecke und – direkt und wirklich unmittelbar unter der Anflugschneise zum Airport…

 

…und es ist auf einen Schlag kalt geworden.

Vielleicht war es in höheren Höhen sogar Hagel, der sich aufgelöst hat und herunter geprasselt ist und jetzt zu dem angekündigten Temperatureinbruch geführt hat…

 

Hier findet Ihr den Übernachtungsplatz.

 

 

 

04.03.2014 Charleston, SC, SAM’s – North Myrtle Beach, SC, Wal*Mart

 

Glücklicherweise hatten die Flugis nachtsüber ein Einsehen mit mir aber um ca. 08:00 fängt es wieder an, über uns zu flügen…

Aber bis wir wegkommen, muss ich den Kopf noch einige Male einziehen – elle a peur que d’une chose…

 

Ausserdem ist es saukalt geworden letzte Nacht – bloss noch 2.5°C.

 

Charleston verlassen wir nach einem Frühstück bei „Hardee’s“ - gleich mal beim Wal*Mart um die Ecke – via der „26“ und der „17“…

 

Was soll ich sagen ?

Es ist immer noch langweilig, zudem noch grau in grau und …nur von fern klingt monoton, das Summen der Motoren… – nun ja des Motors…

 

Nicht mal „Myrtle Beach“ vermag es wirklich, uns aufzuheitern – etwas „schräg“ in der Landschaft und seltsam mutet es einen schon an, hier so viele Sommer-„Amusement Parks“ zu sehen, bei diesen Temperaturen…

 

Noch etwas weiter entdecken wir unseren heutigen Übernachtungsplatz – na…?

Jawoll – Wal*Mart PP und sehr gut gelegen, da etwas weg von der Strasse. Gutes WiFi von „Home Depot“ und von „LOWE’s“, was einen gerade beliebt und ca. 2 km weiter entdecken wir ein BBQ-Restaurant für einen weiteren BBQ-Test.

Danach muss ich jetzt wirklich sagen – mein Bedarf auf BBQ ist jetzt gedeckt…

 

Auch heut wird es wieder recht kalt – es hat um 22:00 noch 2.5°C und wir sind froh, dass wir unsere Gasflaschen noch nicht ganz leer haben.

Die Ami-Flasche hat soeben ihren inhaltlichen Geist aufgegeben (Pleonasmus ?) und nun müssen wir noch schauen, wie wir die 2te Flasche, jene aus DE, bis zum 20.3. auch noch leer bekommen…

Wenn’s allerdings noch lange so kalt bleibt, dürfte dies kein Problem sein.

 

Hier findet Ihr den Übernachtungsplatz.

  

 

05.03.2014 North Myrtle Beach, SC, Wal*Mart – Jacksonville, TARGET PP

 

Ein Blick zum Fenster raus und oh Graus - gleich wieder unter die Decke und zuerst einmal heizen…

 

Die warme Dusche und das Heim-Frühstück wecken die Lebensgeister und dann sind wir unspektakulär wieder unterwegs – auf der „17“ und Richtung Jacksonville.

 

Ca. 180 km sind by far genug für heute. Es hat gestern Abend noch angefangen zu regnen – es hat die ganze Nacht hindurch geregnet und es regnet in Jacksonville immer noch…

 

Bei TARGET gibt‘s „guest-WiFI“ und einen Schwatz mit Esther und ich bewege mich jetzt keinen cm mehr.

Das Wetter ist dermassen „gruusig“, dass in mir der Eindruck entsteht, wir werden für die vergangenen Monate mit fast ausschliesslich Sonnenschein nun noch gnadenlos „bestraft“.

 

Na ja, so wird zumindest der Abschied vom Nordamerikanischen Kontinent nicht allzu schmerzhaft ;-)

 

Hier findet Ihr den Übernachtungsplatz.

 

 

06.03.2014 Jacksonville, TARGET, PP – Washington, NC, LOWE’s PP

 

Heute nicht anders als gestern – nachtsüber: Regen - die Fahrt ab Jacksonville beginnt im Regen, dauert im Regen und endet im Regen…

Es ist weiterhin kalt, so um die 4°C und dunkelgrau…

 

Was wir nicht verstehen – sehr viele Amis fahren trotzdem ohne Licht – braucht wohl zu viel Sprit ?

 

Hier findet Ihr den Übernachtungsplatz.

 

 

07.03.2014 Washington, NC, LOWE’s PP – Franklin, VA, LOWE’s PP

 

Heute ein bisschen anders, als gestern: 08:00 ein bisschen Sonnenschein – 08:30: erneut „Schiff“

…und das wieder den ganzen Tag.

Langsam werde ich trübsinnig – nicht mal das Frühstückchen bei „Hardee’s“ kann mich wirklich aufmuntern – grummel…

 

Ca. 170 km sind es bis Franklin, VA und auch die spulen wir lustlos herunter – vorbei an unter Wasser stehenden Erdbeerfeldern, Agrarland und Wäldern…

Besonders beim Wald kann man nicht so recht sehen, stehen die Bäume grundsätzlich immer im Wasser, da es hier auch noch sehr viel Sumpf gibt oder ist wirklich alles derart Land unter…

 

Zur Abwechslung finden wir hier auf dem PP bei LOWE’s noch ein paar Schneereste und nicht nur tiefe Wasserpfützen…

 

Hier findet Ihr den Übernachtungsplatz.

 

 

08.03.2014 Franklin, VA, LOWE’s PP – Glen Allen, VA. TARGET PP

 

Und heute ist es seit Tagen wieder einmal wirklich und wahrhaftig sonnig - die Stimmung auch gleich wieder gehoben…

Die Strecke wird dadurch aber nicht wirklich interessanter ;-)

Wir folgen der „35“ nach „Richmond“ und ein wenig drüber hinaus bis in den Vorort „Glen Allen“, weil wir noch einige Dinge einkaufen möchten, zum Mitnehmen.

Und in „Glen Allen“ stossen wir auf ein Einkaufs-Wunderland: seit ewigen Zeiten wieder einmal ein „Whole Foods“ für „Guddi-guddi-feini-feini“ – ein REI für Sport-Klamotten und da schlagen wir gehörig zu: Erich ein paar tolle Sportjacken und ich ein paar Fleece Jacken als Ersatz für meine Ur-alten – ein „World Market“, auch da gibt’s noch ein paar Kleinigkeiten wie Kaffee, Florentiner und Wein – dann ein „Best Buy“ Erich möchte noch einen Computer ersetzen und geht erstmals „rekognoszieren“ – ein LOWE’s - der wird heute aber nicht unser „Gastgeber“, sondern TARGET, wo wir schliesslich noch 2 geräumige Reisetaschen für die Rückreise erstehen…

Ach ja – einen „Trader Joe’s“ sehen wir auch noch gleich gegenüber aber da gehen wir nun definitiv nicht mehr hin…Erich hat ja noch ca. 15 „Trader Joe’s“-Salami aus Kalifornien..

 

Inzwischen ist aber wieder einmal unsere CC von der „umsichtigen“ Kartenorg. gesperrt worden und ich muss zuerst wieder einmal Rechenschaft über unsere Einkaufsgepflogenheiten ablegen – dann dürfen wir weiter schoppen...

 

Hier findet Ihr den Übernachtungsplatz.

 

 

09.03.2014 Glen Allen, VA. TARGET PP – Fredericksburg, VA, TARGET PP

 

Auch heute ist wieder ein sonniger Tag und wir stehen ganz alleine in einer recht ruhigen Ecke auf dem riesigen Target PP. Niemand behelligt uns, wir holen Coffee bei „Starbucks“ im „TARGET Center“ und geniessen gemütlich Frühstück zuhause.

 

Ich gehe noch rasch über die Strasse zu Wal*Mart und wühl‘ mich durch mehrere Stapel unsortierter Jeans, bis ich noch 2 paar „Riders“ von „Lee"finde.

 

Irgendwann realisieren wir, dass auch noch die alljährlich wiederkehrende Sommerzeit über Nacht Einzug gehalten hat und wir nun definitiv eine Stunde später dran sind.

Also machen wir uns um ca. 15:00 endlich auf zu „Best Buy“ – selbstverständlich hat es ausgerechnet den Schlapp-Top, den Erich sich gestern herausgesucht hat und nach dem er noch „googeln“ wollte, jetzt nicht mehr – ausverkauft…

Nördlich von „Glen Allen“ gibt es noch eine „Best Buy“ Filiale und die will Erich noch abklappern – negativ…

Aber der Typ dort im Laden gibt sich alle erdenkliche Mühe (im Gegensatz zu jenem zuvor), noch so ein Teil aufzutreiben und wirklich – in der Filiale in „Fredericksburg“, ca. 70 km weiter nördlich, gibt es noch ca. 12 Stk. an Lager.

Eigentlich könnten wir ein Exemplar durch Vorauszahlung reservieren lassen aber unsere CC funktioniert immer noch nicht und inzwischen wissen wir wirklich auch nicht mehr, woran es liegen könnte.

Ausserdem – auch hier ist es nicht möglich in das bestehende Computer-System ausländische ZIP Codes einzugeben – 4stellige schon mal gar nicht und – ausser USA gibt es keine anderen Länder zu Auswahl also auch keine CH…

 

Nun – hecheln wir halt „noch schnell“ nach „Fredericksburg“ – nicht wirklich ein Vergnügen, da, obwohl Sonntag, sehr viel LKW-Verkehr auf der „95“ north und noch mehr PKW’s.

Aber - der Versuch zahlt sich aus - Erich ergattert schliesslich das heissersehnte Teil und ist für heute zufrieden ;-)

 

Und weil das hier eine ebenso tolle Einkaufsüberbauung ist, verschlaufen wir uns erneut bei „TARGET“ und gehen gleich nebenan im „tgiFriday“-Restaurant zum Nachtessen.

Wenn man uns „lässt“, haben wir heute einen wirklich netten Stellplatz, direkt an einem kleinen See, mit Kanadagänsen, die zwar alles verkacken aber deren Geschnatter wir inzwischen lieb gewonnen haben…

 

Hier findet Ihr den Übernachtungsplatz.

 

 

10.03.2014 Fredericksburg, VA, TARGET PP – Milford, VA, R&D Family Campground

 

So – und heute ist unsere letzte Nacht in „Freiheit“ zu Ende gegangen.

Ab nun gilt es wirklich ernst.

So um 14:00 verlassen wir unseren TARGET-Campground und machen uns auf nach Milford.

Wir beabsichtigen hier auf dem „R&D Family Campground die nächsten 7 Tage zu verbringen und alles „ship shape“ zu machen und unsere Koffer zu packen.

 

Am 18. geht es dann Richtung Baltimore, wo wir noch 1 oder 2 Nächte auf einem in der Nähe des Hafens liegenden Wal*Mart zubringen wollen.

 

Am 20. müssen wir unser „Haus“ fein säuberlich aufgeräumt, im Hafen abgeben. Am 27. geht es dann aufs Schiff.

 

Wir werden die Woche zwischen 20. und 27. noch in der Gegend weilen – mit einem Mietwagen - falls doch noch „Ungereimtes“ eintreten sollte.

 

Danach machen wir uns auf nach N.Y. und fliegen am 30.03.2014 ab JFK um 20:55 mit SQ25 nach FRA – Ankunft 31.03. / 10:45.

 

Ich bitte jetzt schon, für mich ganz fest die Daumen zu drücken – ja bitte „schon wieder“ – weil, ich und fliegen – das geht gar nicht…

 

Hier findet Ihr den Übernachtungsplatz.

 

16.03.2014 Milford, VA, R&D Family Campground

 

Nachdem wir die letzten paar Tage bei mal mehr oder mal weniger schönem, warmem, kaltem, rollercoastermässigem Auf-und Ab-Wetter mit Vorbereitungen für unsere Verschiffung ab Baltimore beschäftigt waren – loses Zeug in Kartonboxen packen, Fahrerhaus ausräumen, aussortieren, Putzmaterial und Bücher weggeben, Kühlschrank leer(fr)essen und heute schliesslich Reisetaschen packen – bekommen wir noch einen wettermässigen Leckerbissen ab – um ca. 18:00 fängt es ganz leicht an zu schneien…

Um 22:00, huch - hat es bereits 3 cm Schnee auf unserem Sonnendach und wir müssen die Plane abklopfen und hängen lassen – der Schnee ist nass und schwer…

Wetterbericht sagt:

Winter Storm Wiley Produces State-By-State Impacts

5 – 8ˮ snow – wir befinden uns in der violetten Zone – und das soll bis Dienstag anhalten - ja toll…

Seit Dezember 2011 hatten wir keinen wirklich echten Schnee mehr und jetzt erwischt es uns gerade noch ein paar Tage vor unserer Abreise in - hoffentlich - bereits wärmere Gefilde...

…am Dienstag müssten wir weiter, wollen wir doch nicht erst am Mittwoch die Reststrecke bis Baltimore zurücklegen. Es ist nicht mehr weit aber ich möchte am Mittwoch noch ein wenig Zeit haben für die allerletzten Ausräumarbeiten, wie KS und TK ganz leeren und reinigen.

 

Hier findet Ihr den Übernachtungsplatz.

 

19.03.2014 Milford, VA, R&D Family Campground – Dundalk (Baltimore) Wal*Mart

 

Wir haben doch noch um einen Tag verlängert, da wir bei diesem Wetter auf dem RV Park bedeutend besser dran waren - schöne sauna-warme Duschen, Elektrisch Hook up, Dump…

 

Nun also fahren wir los - die letzte Etappe.

Das Wetter ist weiterhin garstig aber es regnet zumindest nicht mehr heftig. Erst wie wir an unserem letzten Übernachtungsplatz in Dundalk auf dem „letzten“ Wal*Mart „einchecken“, kübelt es nochmals gewaltig.

 

Hier findet Ihr den Übernachtungsplatz.

 

 

20.03.2014 Dundalk (Baltimore) Wal*Mart – Baltimore Hafen – Edgewood, “Comfort Inn & Suites Aberdeen”

 

Um 06:30 geht der Wecker – brrrr – und dies in doppeltem Sinne…

Es ist noch dunkel aber wir sollen vor 09:00 bei „Pride“, dem Spediteur, sein – also: los von Rom…noch ein letztes Rest-Zusammenacken, Innenraum tip-top aufräumen, Teppiche ein letztes Mal ausklopfen...

Wie’s dann hell wird, herrscht, wie von unserem Campground Host gestern versprochen, eitel Sonnenschein.

Ach ja klar – heute ist ja auch Frühlingsanfang

Kurz vor 09:00 sind wir dann bei „Pride“. Die Spedi-Abwicklung ist innerhalb von 5 Min. erledigt und wir sind um $ 300.00 ärmer.

Jetzt alles Gepäck plus sämtliche Reste aus dem KS aus dem Auto holen und in der Sitzecke bei Pride „zwischenlagern“.

Erich soll hier auf mich warten, während ich mit dem „Escort-Service“ in den Hafen begleitet werde. Ohne diesen kommt man als Privatperson NICHT ins Hafengelände.

Es wird aber 11:30 bis jemand vom „Escort“ für uns Zeit hat. Inzwischen lernen wir auch noch Paddy und Petra kennen, die von Süden her nach Norden gefahren sind und ihren Toyota ebenfalls nach Hause verschicken.

Derweil ich mich mit meiner Begleitung zum Hafen begebe, hat Erich somit ein wenig Gesellschaft und wir werden gleichzeitig auch unsere als Letztes noch gebackene Chääswäje los ;-)

 

Zuerst müssen wir durch die Zutrittspforte, d.h. meine Drivers Licence vorzeigen, plus die Papiere, die ich von „Pride“ erhalten habe und ich meinem Guide aushändigen musste.

Dann zum „Customs office“ (ab nun heisst es Warnweste tragen !!!) = 5 Minuten – alles paletti.

Danach zum „Check out“ und danach zum „Check in“ – alles innert 5 weiteren Minuten erledigt…

Mein Guide meint, da ich nun schon mal eingechecked bin, könnte es sein, dass ich ev. vorgezogen werde, da der Camper-Abstellplatz nicht mal 100 m entfernt sei…

Ja – träum‘ weiter – es ist jetzt 11:40 – um 12:00 ist Lunch time und das, wie es scheint für den GESAMTEN Hafen !!!

Bis um 13:00 heisst es „rien ne va plus“ – und wir müssen alle warten auch die Commercial trucks.

Ein driver, der sich ein wenig mit mir unterhält, meint – oh, hier nehmen es alle gemütlich, keiner stresst – und diesen Eindruck habe ich auch – es ist zum Mäuse melken…

Ich rufe vorsichtshalber mal den bei „Pride“ wartenden Erich an und informiere, dass es ein paar Stunden dauern wird…

Na ja, übernachten darf ich hier auf dem Gelände nicht und das ist schon mal ein Trost – somit ist davon auszugehen, dass ich schon noch heute abgefertigt werde…

 

Um 14:00 warten wir immer noch, derweil alle „Commercials“ links und rechts an mir vorbeiziehen und mal von diesem und mal von jenem „Follwo me“ Fahrzeug abgeholt werden.

Es ist zumindest abwechslungsreich, zu sehen, was so an Fracht an mir vorbei zieht: riesige, hochbeinige Traktoren mit angefalteten Sprüharmen, „oversize load“ Bagger, Tieflader mit riesigen Holzkisten…

..und ich warte…und warte…und verkneife mir ein Nickerchen, weil ich jederzeit abgerufen werden kann – und die Uhr vor meinem geistigen Auge tickt, denn ich muss ja für meinen „Escort“ auch dessen Wartezeit mitbezahlen und das sind immerhin $ 50.00/h

…um 15:00 – immer noch nichts und ich werde langsam wirklich stinkesauer – aber was will ich machen ?

Mach‘ ich Rabatz, gibt es Dienst nach Vorschrift und noch schlimmer, denn dann können Sie mich wirklich vö…

Mein Guide meint bloss, er hätte seine „Lesson the hard way“ gelernt…und flegelt sich weiterhin in seinem Fahrersitz.

Man sieht es ihm aber auch an – dem Fahrer, nicht dem Sitz, dass er seeehr viel sitzt und sich nicht bewegt…

 

Es ist sage und schreibe 15:30, da gibt mir jemand „Daumen hoch“ und ich werde tatsächlich abgeholt und auf einen Abstellplatz dirigiert.

So – hopp-hopp-hopp, mal nicht so lahmarschig – zack-zack – Aktionismus pur – zumindest aus meiner Sicht...

“You lock the car and hand me out the keys”…Ja, und ich möchte noch ein paar Fotos – no way, no photos, unless you got the permit from the management…und das ist die “Homeland Security" – und die sind very strikt…

Ja, ich will ja nicht den Hafen fotografieren, bloss das Auto – als “proof” des Fahrzeugzustands…

No – unless you got the permit…

Ja, ja - bla…bla…bla…

Und er erklärt das Gleiche meinem Guide auch noch mal.

 

Nun – ich hab endgültig die Schnauze voll vom heutigen „Tagesausflug“ und lasse mich zu „Pride“ zurück chauffieren.

 

Mein „Escort“ macht die Rechnung einigermassen gnädig – er verrechnet mir 4 Std.

Eigentlich wäre alles innert 1 Std. problemlos zu erledigen gewesen aber so bezahle ich noch mindestens 3 Std. fürs Warten – das hätte ich uns wirklich sparen wollen aber ebbe – OHNE Escort Service geht GAR NIX…

 

…und Frühstück hatte ich bisher auch noch keins… :-(((

 

Von „Pride“ aus wird für uns ein Taxi organsiert, das mit uns zum "BWI" Baltimore Intl. Airport fährt, resp. zu „National Car rental“, wo wir unseren „Mid Size SUV“ aufpicken.

Wir haben bei „billiger-mietwagen.de“ ein recht günstiges Arrangement für die verbleibenden 10 Tage gebucht, lediglich der „one way“ nach N.Y schlägt mit $ 250.00 ordentlich zu buche.

Wir dürfen wählen: ein wolkenweisses Ford Mustang, Cabrioooo oder ein höllenschwarzer „Jeep“ – beide nigelnagelneu…

Schweren Herzens wählen wir den „Jeep“ – für das „Cabriööli“ ist es leider, leider einfach noch zu kalt – sooo schade – ich bin selber noch nie Cabi gefahren – aber vielleicht ergibt es sich später wieder einmal – wenn ich älter und erwachsener bin…

Unser „Jeep“ hat gerade mal 950 mls auf dem Tacho…

Ich stelle aber gleich fest – ich möchte keinen solchen „Jeep“ haben, auch wenn diese Kiste „geil“ aussieht. Es ist wirklich eine viereckige Kiste, hochbeinig, unübersichtlich, da sehr kleine Fenster und das Reserverad, lugt auch zu einem Drittel in das kleine Heckfenster und verdeckt die Sicht nach hinten, ausserdem „schwimmt“ das Teil auf der Strasse = schlechte Bodenhaftung. Positiv ist – das Teil zieht auf der Autobahn ab, was ich mir nicht mehr gewohnt bin ;-)

Aber – wir fahren zu unserem Hotel, dem „Comfort Inn & Suites Aberdeen in Edgewood, ca. 35 km ausserhalb Baltimore.

 

Weder bei „National“ noch im Hotel funktioniert unsere "Master Card“ und ich bin wieder mal auf 200 –  habe ich doch so um den 10. herum bereits mit der „Viseca“ telefoniert, weil sie die Karte gesperrt hatten. Man hat mir versprochen, die Abrechnung per 12.3. vorzuziehen und die Karte zu entsperren, was zum T… ist nun schon wieder los ?

 

Inzwischen habe ich auch derart Kohldampf, dass wir noch ca. 10 km zu dem zuvor ergoogelten „Mamie’s Café“ nach Aberdeen fahren und uns Kalbslääberli !!! (Erich) und eine assortierte Meeresfrüchte-Platte (ich) zu Gemüte führen – wobei, die Portionen sind derart reichlich, dasa wir uns wieder einmal die Hälfte einpacken lassen – für morgen…

 

Wir sind dann auch bald wieder im Hotel zurück und fallen „fix und foxi“ todmüde ins Bett…

 

Hier findet Ihr den Übernachtungsplatz.

 

 

21.03.2014 Edgewood, “Comfort Inn & Suites. Aberdeen”

 

Bis 09:00 gibt es Frühstück und Erich „hechtet“ um 08:50 aus den Federn und geht noch rasch rekognoszieren.

Mit ein paar Styropor-Tellern und einer „Hampfle“ Plastik-Besteck und O‘Juice kommt er wieder – er wollte „Geschirr“ organisieren, haben wir doch noch den ganzen KS voller „leftovers“ aus unserer „Wohnung“ und die möchten wir noch möglichst wegputzen, bevor wir abreisen.

Bei Wal*Mart haben wir uns für $ 8.31 (inkl. Taxes) noch einen Toaster gekauft, so können wir uns im Zimmer gemütliches „kontinental Breakfast“ zubereiten.

Auch in diesem Hotel gibt es den üblichen Hotel-Fr…: Waffles, Toast, Bagles, Muffins, trockenes Tüten-Rührei, noch trockener und stundenlang warm gehaltene Saussage Patties, lätschige „Blötchen“ etc. – müssen wir alles nicht mehr haben. Auch der Kaffee haut einem, wie üblich, nicht vom Hocker. Wir gehen bei „Wegman‘s“, gleich um die Ecke, welchen besorgen und brewen dann unseren eigenen "Peete's". Wir haben KS, MW und Coffeemaker auf dem Zimmer und so passt‘s schon.

Bloss – beim Toaster haben wir nicht an die Sprinkleranlage im Zimmer gedacht – autsch - und bevor was passiert, gehe ich doch lieber an der Reception nachfragen. Aber Ursula, ehemals aus Nürnberg, gibt uns in immer noch gutem Deutsch, das „Ok“ – wir sollen bloss darauf achten, dass nichts verbrennt, sonst wisse sie nicht so genau…;-)

Versprochen – und schon beim 2ten Versuch, rösten wir die Gipfeli ein wenig zu sehr und es entsteigt dem Toaster ein Rauchwölkchen – aber es ist (noch) nichts passiert… ;-)

 

Danach kontaktiere ich Viseca – wieder einmal - und man teilt mir mit – wieder einmal - dass die Karte ab dem 24. wieder zur Verfügung stehe – ja what the heck… – und nein, man hätte per 12. keine Abrechnung ausgelöst (obwohl mir hoch und heilig zugesagt) und nein, die Karte sei nun halt bis zum 24. immer noch gesperrt und ich könne ja jetzt sofort die Bank anrufen, dass diese einen Beleg zu Viseca rüberfaxt und die Limite erhöht und - ja es tut uns sooooo leid, dass...und bla…bla…bla

Was zum Kuckuck ist das denn für ein Kundenservice. Seit 2 Monaten haben wir immer wieder Scherereien, mit der Viseca...

 

Hier findet Ihr den Übernachtungsplatz.

 

27.03.2014 Edgewood, “Comfort Inn & Suites. Aberdeen” – Rio Grande, NJ, Passport Inn & Suites

 

Sooo – haben heute unsere Hotelwoche „abgesessen“ und checken um 11:00 aus dem dunklen „Loch“ aus. Das Hotel ist wohl recht frisch renoviert aber in den dunklen Farben des Interieurs und der Wände kommen wir uns halt trotzdem eher wie Höhlenbewohner vor.

 

Von SeaBridge bekommen wir heute auch noch die Bestätigung, dass das Schiff mit unserem „Mogge“ erst am 1. April ausläuft, due to schlechtem Wetter an der Küste…

Nun, wir müssen darauf vertrauen, dass alles rund läuft und hoffen, dass wir unser „Haus“ dann trotzdem wie geplant am 15.04. in Hamburg abholen können.

 

Da wir nun nichts mehr an der Situation ändern können, geht‘s zuerst einmal zu „Wegman’s“ auf einen frischen „Latte“ und einen „Grande Americano“ und wir nehmen gleich noch die Resten vom gestrigen Nachtessen mit - hatten uns die Bäuche mit Sushi von „Wegman’s“ vollgeschlagen und danach mochten wir die Vegi-Platte vom Vegi-Buffet von „Wegman’s“ nicht mehr ;-)

Also gibt es das heute zum z’Morge.

„Wegman’s“ sind tolle Läden – fast ein bisschen wie Globus Delikatessen aber längst nicht so teuer. Und sie haben eine grosse Restaurant-Ecke mit tollen Buffets und mit Microwave etc. und so können wir uns bestens mit Selbstmitgebrachtem und Selbst-dort-gekauftem verköstigen ;-)

Aaaber - man soll NIE und wirklich NIE mit leerem Magen bei "Wegman's" einkaufen gehen...

 

Danach machen wir uns mit unserem Bagage im Kofferraum auf - zuerst etwas nordwärts bis Elkton und um die Chesapeake Bay herum danach südwärts und auf der „9“ bis Lewes.

Von dort nehmen wir die Ferry nach Cape May – zum letzten Mal Böötli fahren...

Im Oktober 2012 hatten wir in umgekehrter Richtung wunderbar schön warmes und sonniges Wetter.

Heute ist wohl einigermassen sonnig aber immer noch affenkalt – es will und will einfach nicht wärmer werden und für die nächsten beiden Tage ist wieder Regen angesagt :-(

Nach der Überfahrt und nach 1x tanken, „gondeln“ wir somit gemächlich die Küstenstrasse entlang, vorbei an lauter eingemotteten und auf Trocken-Dock liegenden (Luxus)-Booten und lauter dicht gemachten Sommerhäusern, die alle auf die nächste warme Saison warten.

Kein Motel, Hotel, Restaurant hat geöffnet und so müssen wir wohl oder übel wieder ein paar km ins Landesinnere, wo wir in Rio Grande !!! (NJ) schliesslich ein paar Motels finden.

 

Wir entschliessen uns für das „Passport Inn & Suites“ und sind angenehm überrascht. Es ist einfach und sauber und scheint frisch renoviert zu sein.

Allerdings müssen wir heizen wie die Weltmeister – es ist einfach kalt und richtige Heizungen gibt es nicht – alles funktioniert via Klimaanlage und dementsprechend blasen wir wieder einmal viel heisse Luft durch die Gegend und „vernichten“ Energie…

 

Hier findet Ihr den Übernachtungsplatz.

 

 

28.03.2014 Rio Grande, NJ, Passport Inn & Suites – Ship Bottom, NJ, Drifting Sands Motel

 

Das Motel war ganz nett – einfach aber recht sauber und offensichtlich auch vor nicht allzulanger Zeit renoviert.

 

Die Heizung via Klimagerät hat wohl funktioniert aber nachts muss man diese Dinger einfach abstellen, da man wegen des Gebläses einfach nicht schlafen kann.

Ich habe allerdings auch ohne Heizgeräusch schlecht geschlafen – ich hatte dafür nämlich kalt.

Die Betten waren bloss mit „kühlen“ Leintüchern bezogen und eine Überwurfdecke aus Kustfaser darüber – keine weiteren Decken.

Irgendwann bin ich dann aufgestanden und habe meine „Fluffy-Lümmelhosen“ und Socken angezogen – es war fast wie Camping - dafür schmerzt nun meine rechte Schulter…

 

Das Wetter ist einigermassen – wolkenverhangen aber es regnet zumindest nicht.

Morgenessen genehmigen wir uns im „Avalon Café“, wo wir uns je einen wirklich guten Bagle, gefüllt mit jeweils 2 mal Saussage und 2 Eiern „over easy“ genehmigen.

 

Danach machen wir uns gemächlich auf die Socken. Es ist ja nicht mehr weit bis N.Y. und wir haben noch 2 Tage vor uns. Über Ocean City und Atlantic City, wo wir uns jeweils nur schnell den Boardwalk anschauen (es ist kalt und der Chillfaktor nicht unerheblich), wollen wir uns doch umsehen, was im Oktober 2012 „Sandy“ angerichtet hat.

Obwohl man gehört hat, dass die Schäden immens waren, können wir auf die Schnelle nichts entdecken, was auf diesen Sturm hindeuten könnte.

 

Wir wollen noch ein wenig die Outer Banks Route fahren und enden schliesslich im „Drifting Sands Motel“ in Ship Bottom, NJ., direkt am Strand.

Es bleibt uns auch kaum was anderes übrig – alles ist halt immer noch geschlossen oder man ist mit Vorbereitungen für die Saisoneröffnung Anfang April beschäftigt.

Wir bekommen ein Zimmer im 1st floor - was bei uns dem Parterre entspricht – mit Balkon und Beach-Sicht zu einem einigermassen vernünftigen Preis: Dez.- März kostet das günstigste Zimmer $ 117.00 – wir bekommen einen Rabatt und zahlen $ 100.90, inkl. Taxes.

Ich „goggle“ ein bisschen und stelle fest, dass das gleiche Zimmer in der Hochsaison – Juni – Aug. 348.00 – 378.00 je nach Stockwerk kostet – pro Nacht nota bene und ohne breakfast oder sonst was !!!

 

Hier findet Ihr den Übernachtungsplatz.

 

 

29.03.2014 Ship Bottom, NJ, Drifting Sands Motel – Jamaica, N.Y.; Holiday Inn Express

 

OH WHAT AN AWFUL DAY !!!!!!!!!!!

 

Irgendwann in der Nacht hat es angefangen zu regnen und es regnet – nein es kübelt – den lieben langen Tag lang.

Nichts mehr mit der Küste entlang fahren  - wir machen es trotzdem, einfach, weil wir noch genug Zeit haben aber es gibt wirklich nichts zu sehen bloss GRAU…

 

Ein paar Mal aussteigen in Ocean City und Atlantic City, um zu schauen, wie es nach „Sandy“ von 2012 aussieht. In beiden Städten hat man den Eindruck, es sei nicht allzu viel Schaden entstanden. Die Boardwalks sehen aus, wie wir sie zuvor angetroffen haben.

Je weiter Nord wir aber kommen, finden wir Orte, die offenbar immer noch enorm unter den Folgen leiden. Strassen sind unterbrochen und/oder immer noch mit Sand verschüttet. Km-lange Strassenstücke sind aufgerissen, Wasser wird abgepumpt und neue Rohre werden verlegt - es stinkt und viele Häuser sind noch sehr beschädigt oder wurden ganz abgerissen – es sieht wirklich schlimm aus.

Andere Häuser wiederum sehen aus, als wären sie total neu gebaut worden…

In sehr vielen Gärten stehen zum Teil grosse Baumaschinen und man sieht, dass noch viel Arbeit getan werden muss.

 

Schliesslich kämpfen wir uns Richtung JFK Airport. Die Strassen sind teilweise sehr stark beschädigt und in den Dips steht das Wasser foot-hoch. Gut dass wir mit unserem Jeep unterwegs sind – es ist fast „Fun“, damit in diese Dips zu brettern und eine riesige Wasserfontäne spritzt vorne über Motorhaube und Scheibe, so dass man einen Augenblick lang gar nichts mehr sieht oder wir pflügen uns durch die Pfützen, dass es eine Freude für allfällige Fussgänger wäre – na ja, davon gibt es glücklicherweise keine ;-).

 

Eigentlich suchen wir ein Hotel aber bei dem Wetter haben wir langsam wirklich die Schnauze voll und checken ohne lange zu fragen schliesslich beim „Holiday Inn Express“ ein – für sagenhafte Airport Rate von $ 191.00 – Gut, wir werden auch gleich noch Holiday Inn Member und so bekommen wir einen Bonus und das Zimmer für irgendwelche 150 ++ und als extra „Goodie“ ein „Late Check out“, so dass wir erst um 15:00 aus dem Zimmer müssen. Das wiederum ist uns schon etwas wert – denn was machen bis 20:00 ?

Nach N.Y. rein macht keinen Sinn und den „Jeep“ müssen wir eh bis 16:00 am Airport abgeben, damit wir nicht noch einen Zusatztag bezahlen müssen.

 

Hier findet Ihr den Übernachtungsplatz.

 

 

30.03.2014 Jamaica, N.Y.; Holiday Inn Express – N.Y. JFK Airport

 

Es regnet im Moment nicht mehr und die Strassen sind einigermassen am Abtrocknen aber für den Nachmittag ist bereits der nächste „heavy rain“ angesagt

 

Also nehmen wir es gemütlich, verputzen noch allerlei Reste und brauen einen letzten feinen „Peete‘s“ Kaffee und verzichten auf das „super“ Hotel Breakfast – der Rest wird nun definitiv „entsorgt“.

 

Dann noch rasch tanken – Tank muss voll sein – bei „National“ Auto abgeben – keine Reklamationen ihrerseits - und mit dem „Airtram“ geht es bequem vom Car rental zum Terminal 4 und zum Check in.

Erich wir dort auch noch sein heissgeliebtes „Decus“ Taschenmesser los und etliche Flaschen mit H2O und 1 Dose Joghurt, da man keine „Liquids“ zum Gate mitnehmen darf.

Gut – auf der Boarding-Ebene gibt es dann genügend Food Courts und Kaffees und wir werden sicher noch etwas zu futtern finden, bevor es aboard geht.

Ich muss mir ja auch noch ein „cooky“ einschmeissen, damit ich dann „weg“ bin…

 

Ich versuche noch, unsere I-94 los zu werden, da wir nirgends durch einen Zoll mussten. Dieser ist lediglich auf der Etage „arrival“ zu finden und da kann ich nicht mehr hin.

Aber ich kann zumindest eine Etage tiefer und dort 2 Customs Officers abfangen - Yes Ma’m ? Oh, I have to get rid of this documents…

Beide  grinsen – oh we won’t take this out, we do not care about this anymore. It’s just for the border to Canada – you have been to Canada don’t you ? und ausserdem heisst es “multiple” (entry) drauf – Yes I know, aber das “Muiltiple” läuft auch am 02.04. ab…

Oh don’t’ worry, we will take it, when you come back the next time – Yes aber das kann so 2 Jahre dauern…Oh no, you are really good – just go…

Und ich steh da wie dr Esel am Bärg, immer noch mit den beiden "I-94" in den Pässen – keiner will die haben….und ich schmeiss das Handtuch…

 

Es ist neblig und inzwischen (17:30) „seicht“ (sorry to say) es jämmerlich – ach wie ich mich auf den Flug freue :-(((   etc.

 

Wir hocken unsere Wartezeit im Flughafen ab und um ca. 21:15 geht’s in die Lüfte – d.h. zuerst mal durch eine dicke Regen-Wolkendecke.

Das Personal ist sehr Aufmerksam, es gibt gleich mal O’Jus oder Vino dann ein paar Erdnüssli zum Apéro etwas später folgt bereits das Nachtessen. Wir haben uns für Red Curry „Thai Style“ entschieden

 

Vom Platzangebot her geht es recht gut, ich habe eine schlanke Nachbarin, Erich sitzt aussen zum Gang und die Beinfreiheit ist für mich aureichend.

Ich versuche ein wenig zu schlafen, mein „Zudröhn-Hammer“ hilft aber nicht (mehr) – vermutlich doch zu alt…

Es gibt ca. 300 Filme oder mehr aber meistens döse ich so vor mich hin.

 

Um ca. 09:00 gibt es bereits wieder Frühstück und pünktlich um 10:45 setzen wir auf der Landebahn in FRA auf. Der Flug war recht angenehm mit einigen mittelprächtigen Turbulenzen über New Fundland und zwischen dort und Irland.

 

Hier findet Ihr den Übernachtungsplatz.

 

 

31.03.2014 N.Y. JFK Airport – Nauheim, Hessischer Hof resp. Hotel am Hegbachsee

 

Wir sind sehr schnell durch den Zoll und die Abfertigung, auch das Gepäck ist schnell da und danach beginnt die Odyssee zu unserem Car Rental. Aber schliesslich halten wir die Schlüssel zu unserem „OPEL insigna“ in Händen - und fahren und "outen" uns umgehend als "Groschles", da mit "W" für "Wien" unterwegs ;-)

 

Nun gilt es unser Hotel in Nauheim zu finden. Wir haben noch keine Strassenkarte und das GPS funktioniert auch noch nicht ganz richtig.

Aber schliesslich finden wir das Haus doch und ich muss anrufen, da an WE erst ab 17:00 wieder jemand im Hotel ist.

Man erklärt mir, dass wir in ein anderes Hotel müssten, HRS hätte mich entsprechend informiert – Nein, hat er nicht, weder per Tel. noch per Mail.

Also fahren wir mal zu dem „Hotel am Hegenbachsee“, ein verheissungsvoller Name – denkste.

Ein älteres Gemäuer, mit nettem Gartenrestaurant unmittelbar am Campingplatz – na ja, sind wir uns ja mittlerweile gewohnt.

 

Wir schauen uns ein Zimmer an und für € 75.00 ist es eine Zumutung. Die Tante im „Hessischen Hof“ hat mir noch gesagt, wir bekämen das Zimmer im anderen Hotel OHNE Aufpreis – ja das wäre aber auch noch schöner gewesen. Eigentlich hätte es günstiger ausfallen müssen bei 2 Stahlrahmenbetten, dünner Matratze, einem kleinen Tisch, Mini-mini „Bad“, praktisch ohne Licht und – kalt – Radiator funktioniert NICHT.

Ich streite mich noch mit HRS – die haben mir wirklich keine Info geschickt, zur Bestätigung senden sie mir "nochmals" das Mail – ja, mit heutigem Datum…

 

Nun, ich bin es leid und inzwischen viel zu müde, als dass ich noch etwas Neues suchen mag und so akzeptieren wir den „grossartigen“ Deal.

Wie ein Gast meinte: Das Haus sei „renoviert“ worden aber das Interior entspreche türkischem Standard – für Büezer reiche das längstens – und so sieht es halt auch aus.

Ja und es ist ein türkisches Restaurant, was ja ok ist aber der „türkische Hotel Standard“ grenzt bei dem Preis schon an eine Zumutung.

 

Aber wir freuen uns – WHAT A WARM AND FRIENDLY WELCOME – i glaub, i gang grad wieder…

 

Nachtrag: Ich google ein wenig herum und finde folgendes Zimmerangebot desselbigen Hauses für sage und schreibe:

HOTEL HEGBACHSEE MÖBILERTE ZIMMER MIT SEE BLICK ZU VERMIETEN

Preis:15,- EUR  Festpreis - pro Zimmer, nota bene und NICHT pro Person

Standort:D-65428 Rüsselsheim

 

Nachdem ich unseren Unmut nochmals HRS kundgetan habe, höre ich von denen nichts mehr - was heisst: HRS ist für mich "erledigt" - never ever again...

Es gibt noch andere Hotel-Portale.

 

Hier findet Ihr den Übernachtungsplatz.